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Das ABC der Löwen-Fanszene PDF Drucken E-Mail

Allesfahrer

Überall, wo unsere Mannschaft hinfährt, sind sie schon vorher da um die Jungs zu empfangen und zu supporten: die Allesfahrer. Egal ob Allianz Arena oder Grünwalder Stadion, ob Rostock oder Duisburg, ob Teneriffa oder Borisov, Parma oder Südkorea – Franz Hell, Roman Wöll, Fritz Fehling und Rainer Kmeth lassen unsere Löwen nie alleine verreisen.

Aqua Ultras

Auf der Fahrt nach Pfullendorf zum letzten Saisonspiel der U23 wurden kurzer Hand vor Abfahrt die Aqua Ultras gegründet, die ihrem Namen alle Ehre machten und getreu ihrem Motto „Nichtschwimmer sind keine Verbrecher“ mit aufblasbarem Kinderspielzeug und Badeutensilien den modernen Bruststiel bekämpften. Schweren Herzens wurden die Aqua Ultras gleich nach der Rückkehr wieder aufgelöst. Doch wir werden sie alle weiterhin im Herzen tragen, denn: Wir sind die geilen Jungs aus der Badeanstalt - planschen oder was?!

ARGE

Die „Arbeitsgemeinschaft aller Fan- Clubs des TSV MÜNCHEN von 1860 e. V.“ (ARGE) ist ein Verein mit dem Ziel, „die sportlichen und freizeitbezogenen Interessen der angeschlossenen Mitglieder durch entsprechende Angebote zu fördern und zu lenken“ (www.arge-tsv1860.de). Die 1977 gegründete ARGE nimmt nur ganze Fanclubs auf, welche wiederum zu Regionen zusammengefasst werden. Neben der Vermittlung von Spieler- und Funktionärsbesuchen zu Fanclubtreffen und Regionsversammlungen, dem Verteilen von Fanartikeln zu Weihnachtsfeiern und der Organisation verbilligter Eintrittskarten setzt sich die ARGE auch vereinspolitisch ein. Im Fanrat engagiert sie sich leider nicht mehr.

Blue Lions

Sie wurden 1985 gegründet und sind mittlerweile einer der bekanntesten und unter den aktiven auch einer der ältesten Fanclubs von 1860. Besonders berühmt sind die Blue Lions nicht nur für ihre Kutten, sondern auch für ihre Fußballturniere, Schnäpse und ihre Trinkfestigkeit auf Auswärtsfahrten. Außer dem Gründungsort haben die Blue Lions im Übrigen nichts mit Forstenried zu tun.

Blue Pirates

1995 gegründeter Löwenfanclub aus Murnau, der auf seine zahlreiche Auswärtsfahrten sein eigenes Sechzgerbier und seine Sechzgerschnapserl mitbringt.

Blue Vikings

Gegründet wurden die Blue Vikings 1860 München in der Saison 1997/1998 von fünf Freunden, die zum Teil schon seit der Saison 1989/1990 gemeinsam zu den Spielen der Münchner Löwen gingen.

Innerhalb kürzester Zeit stieg die Mitgliederzahl auf über 40 an. In ihren Reihen hatten und haben die Bue Vikings von Anfang an die verschiedensten Charaktere (nach eigenen Angaben Ultraorientierte, Assos, Freaks etc.), aber das Besondere an Ihnen ist: Sie sind "Freunde mit dem Löwen im Herzen", die zusammenhalten und gemeinsam durch dick und dünn gehen! Sie waren und werden immer eine unabhängige Fangruppierung des TSV 1860 München sein.

In den ersten Jahren der Gruppe war der akustische und optische Support der Münchner Löwen sehr wichtig für die Vikings. Mit vielen anderen Aktiven der Löwenfanszene wurde das Wildmoser-Regime bekämpft, sich an Aktionen gegen das Oly und die AA beteiligt und sich für den Erhalt und die Rückkehr in die Heimat der Münchner Löwen eingesetzt - Irgendwann spielen wir wieder im Sechzgerstadion auf Giesings Höhen und alles wird gut!

Es wurde ein eigenes Fanzine "The Blue Side of Life" herausgegeben sowie zig Fanartikel (4 Pullis, Pins, Schlüsselanhänger, 2 Fischerhüte, 2 Kapuzenpullis, 2 Schals, Autoschals, Aufnäher, ein Buch, div. Aufkleber, Mützen, 2 Caps, Westen, Winterjacken, Polos, 7 T-Shirts, Schirmmützen, Collagen usw.) fast ausschließlich für BV-Mitglieder produziert. Die Blue Vikings stellten Doppelhalter, Zaunfahnen und Schwenkfahnen her, ließen es gerne rauchen, wirkten aktiv an Choreographien mit und bereisten Deutschland und Europa "im Auftrag Sechzig Münchens".

Im Laufe der Jahre verließen einige die Gruppe, gründeten Familien, wurden seriös oder hatten einfach keine Lust mehr! Doch die, die übriggeblieben sind, leben die Blue Vikings-Mentalità weiter. Ein Teil besucht die 1860 Spiele im gemeinsamen Stadion mit den Roten, andere die Spiele der 1860 Amateure, man fährt auswärts oder ist bei Länderspielen anzutreffen.

Chaoten1860

Name ist Programm: Wo sie hinkamen, fiel bald alles auseinander…

Die Chaoten1860 gründeten sich in der Saison 1996/1997 als erste Ultra-Gruppierung beim TSV 1860 München. Sie sorgten in der Folgezeit im Olympiastadion für Support durch Schwenkfahnen, Gesänge und Leuchtmittel. Mittlerweile sind die Chaoten in die Jahre gekommen und nur mehr selten anzutreffen.

Cosa Nostra

2001 gegründete Ultra-Gruppierung, die bundesweit bekannt ist für ihre tollen Choreographien, Schwenkfahnen, Doppelhaltern, Spruchbändern und Gesängen. Die aktive Unterstützung der Löwen bei Spielen in der AllianzArena hat die Cosa Nostra seit dem Anteileverkauf an den jordanischen Investor eingestellt. Mit dem ‚Kurvenpaten’, der zu Heimspielen erscheint, bietet die Cosa Nostra auch ein gutes Fanzine an. Die Cosa Nostra setzt sich vielfältig für eine lebendige Fankultur ein, unter anderem auch durch die Teilnahme am Fanrat.

Leider wird die Cosa Nostra häufig Zielscheibe von Angriffen durch den Verein, die Polizei und die Medien, die dabei gerne vollkommen überzogene Darstellungen wählen („Hooligans der Cosa Nostra“) und dabei dem Image der Jungs schaden.

Doppelhalter

Unabdingbares Ultra-Utensil.

Eignen sich hervorragend nicht nur zur Farbgebung in der Kurve, sondern auch zur Meinungsäußerung. Die erlaubte Größe der Stecken ist allerdings auf 1,10 m beschränkt.

Einmal Löwe – Immer Löwe

Zum ersten Mal soll der Spruch 1982 auf einer Zaunfahne beim ersten Spiel nach dem Zwangsabstieg aus der 2. Liga gesichtet worden sein. Seitdem ist der Slogan nicht nur auf Aufklebern, T-Shirts etc. vielzitiert, sondern auch Basis für einen beeindruckenden Wechselgesang zwischen Nord- und Südkurve.

Freunde des Sechz’ger Stadions

Die 1996 gegründeten Freunde des Sechz’ger Stadions setzen sich seit Jahren nachhaltig und unaufhörlich für den Erhalt des Grünwalder Stadions ein. Dazu versorgen sie Münchens Stadträte, die Präsidien des TSV sowie die Medien regelmäßig mit Informationen.

Giasinga Buam

Der 2008 gegründete Fanclub fällt vor allem durch seine einfallsreichen Doppelhalter und großen Schwenkfahnen im Grünwalder Stadion, aber auch in der Allianz Arena und bei Auswärtsspielen auf. Seit der Saison 2011/12 haben die Giasinga Buam die Stimmungsmache in Block 130/131 von der Cosa Nostra übernommen. Weiter so, Buam!

Hooligans

Hooligans sind „erlebnisorientierte“ Fans, die für die dritte Halbzeit mehr Interesse aufbringen als für die ersten beiden Spielhälften.

Während in den 80er und auch 90er Jahren im Umkreis von 1860 noch mehr gewaltsuchende Fans angetroffen wurden, ist die Kategorie C bei 1860 mittlerweile relativ klein.

Kaiserslautern

Seit den 80ern verbindet die Löwenfans mit den Teufeln aus Kaiserslautern eine Fanfreundschaft. Nachdem diese um die Jahrtausendwende ziemlich eingeschlafen war, wird sie in letzter Zeit verstärkt wieder belebt. Dazu tragen wesentlich auch die Freundschaften zwischen einzelnen Fanclubs bei.

Löwenfans gegen Rechts

Mit lauter Stimme und ohne Zurückhaltung kämpfen die Löwenfans gegen Rechts seit vielen Jahren für ihre und unsere Ziele: gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass, Gewalt und Propaganda im Stadion.

Ihrem Engagement und Mut muss man ebenso Respekt zollen wie ihrem Talent zur Organisation von rauschenden Feiern.

Münchner Freiheit

Die Mitglieder der Münchner Freiheit (gegründet 2006) sind nicht nur an ihrem Vereinslogo (Monaco Franze), sondern insbesondere auch an ihrem unheimlich guten Aussehen und ihren coolen Klamotten zu erkennen. Lockere Teenager halt!

Rentnerblock

„Nostra Casa, Nostra Vita – Rentnerblock rules“

Der Block F1 hat sich in den letzten Jahren als Kultblock für alle Löwenfans Ü40 etabliert. Der ‚Giasinga Zwoagsang’ zwischen Stehhallez und Rentnerblock gehört mittlerweile zu den Highlights jedes Amateur-Heimspiels.

Schlagerfaschisten

Zunehmend versuchen die Schlagerfaschisten mit den ihnen typischen Methoden der Indoktrination, der Propaganda und der Unterwanderung sowie mit ihren neuen Uniformen und ihren Kampfparolen die Stehhallez in eine Schlagersahneparty zu verwandeln. Zwischenzeitlich haben sie sogar versucht sich under cover als ‚Inferno Cerveza’ unter die Stehhallez Rabauken zu mischen! Doch die Fans können sich bislang erfolgreich gegen die Diktatur des Schlagers wehren!

Schwenkfahnen

„Schwenkfahnen für alle, sonst gibt’s Krawalle!“

Neben dem Doppelhalter ein weiteres unabdingbares Ultra-Utensil.

Um den Arenagästen die Sicht auf die Rasenhasen nicht zu behindern, ist die Anzahl der erlaubten großen Schwenker auf sechs pro Spiel beschränkt worden. Zudem besteht die Auflage, dass der Fahnenstoff feuerfest sein muss.

Ultras

Als Ultras bezeichnet man organisierte Anhänger eines Vereins, deren oberstes Ziel der unbedingte Support der Mannschaft ist – akustisch durch Gesänge und Sprechchöre, visuell durch Doppelhalter, Schwenkfahnen und bengalische Feuer. Besonderes Markenzeichen sind auch die aufwendigen Choreographien der Ultra-Gruppierungen.

In Deutschland hat die Ultra-Bewegung, die ursprünglich aus Italien kommt, in den 90er Jahren Einzug gehalten. Mittlerweile hat jeder größere Verein eine Ultra-Gruppierung in der Anhängerschaft. Bei 1860 ist die große Ultra-Gruppierung die Cosa Nostra.

In den Medien werden die Ultras häufig fälschlicherweise mit Hooligans gleichgesetzt. In der Regel suchen die Ultras im Gegensatz zu Hooligans nicht die gewalttätige Auseinandersetzung mit gegnerischen Fangruppierungen, wiewohl viele Ultras auch Gewalt und Randale als Mittel zur Behauptung der eigenen Interessen einsetzen.

Westkurve60.de

Initiative für das Sechzger-Stadion. Motto: "Nicht länger als nötig Mieter der Roten". Seit Februar 2009 online.

X-Tausend

Eine Wahnsinns-Idee von Jompi, die einschlug wie eine Bombe: Ziel der Aktion war es, in der Saison 2006/2007zum Heimspiel unserer Amas gegen den SV Wehen möglichst viele Fans, egal aus welcher Fangruppierung oder "unorganisiert", ins Grünwalder Stadion zu bekommen und somit ein Zeichen für den Erhalt des Sechzger-Stadions zu setzen. Mit Unterstützung der 7004 Zuschauer holten die Amateure einen 0:2-Rückstand auf. Das Spiel endete 2:2.

XX-Tausend

Nach dem überragenden Erfolg von X-Tausend wurde ein Jahr später XX-Tausend ins Leben gerufen. Die Ziele (Deutliche Steigerung der Zuschauerzahlen bei allen Spielen der U23, Ankurbelung des Dauerkarten-Verkaufs, deutlich verbesserter Support bei allen Heimspielen der Amateure und Demonstration der enormen Bedeutung und damit der Unabreißbarkeit des Sechzger-Stadions) konnten allesamt erreicht werden. Zum Spiel gegen Jahn Regensburg kamen 12.600 Besucher, die eine toll kämfende Löwenmannschaft erlebten und – trotz der Niederlage und der verpassten Qualifikation zur 3. Liga – ein unvergessliches Fußballfest feierten.

XXX-Tausend

Wie in den Vorjahren erwartet die Besucher eine einzigartige Atmosphäre. Zigtausend begeisterte Löwenfans werden in einer brodelnden Stehhalle und stimmungsvollen Westkurve ihre U23 zum Saisonfinale frenetisch nach vorne peitschen. Neben dem Spaßfaktor geht es natürlich auch wieder um den Erhalt des Grünwalder Stadionsund um die Unterstützung der Nachwuchsarbeit des TSV 1860.

Zaunfahne

Das erste, was sich ein Fanclub zulegt, ist eine eigene Zaunfahne, die eigentlich nur selbst gemalt werden und nicht etwa gedruckt werden darf. Die Zaunfahne begleitet den Fanclub dann über Jahre hinweg in die Stadions dieses Landes, wo sie an einem möglichst gut im Fernsehen sichtbaren Platz aufgehängt werden muss, wozu eine zeitige Anwesenheit im Stadion notwendig ist.

Für das Aufhängen der Zaunfahnen haben alle Stadien ihre eigenen Regeln; in manchen Stadien (z.B. Duisburg) sind Zaunfahnen im Gästeblock gänzlich untersagt.

Erst kürzlich wurde für das Grünwalder Stadion die Höhe für das Aufhängen der Zaunfahnen festgelegt: Die oberste Kante darf sechs Kästchen des Zaunes hoch hängen (Ausnahme: "High-Risk-Spiele").

 


 
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