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Anti-Diskriminierung PDF Drucken E-Mail

Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Faschismus, Sexismus, Homophobie, Gewalt und jegliche Art der Diskriminierung haben auch im Fußballstadion nichts verloren!

PRO1860 unterstützt daher in enger Zusammenarbeit mit den Löwenfans gegen Rechts Aktionen gegen Diskriminierung, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus und Faschismus im Stadion (wie beispielsweise bei der Aktion FARE im Oktober 2008).

Wir fordern alle Löwenfans auf, sich einzusetzen, wenn sie auf rassistische, fremdenfeindliche, sexistische und diskriminierende Äußerungen im Stadion (und auch außerhalb) aufmerksam werden!

Zeigt allen Rassisten, Faschisten, Sexisten und Antisemiten, dass wir sie bei den Löwen nicht willkommen heißen!

 

Der TSV 1860 München hat mit der seit Januar 2008 gültigen Ergänzung zur Hausordnung in der AllianzArena ein deutliches Zeichen gesetzt gegen Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und jedwede Art der Diskriminierung:

§ 5,7. Als deutliches Zeichen gegen Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und jedwede Art der Diskriminierung ist es verboten
a) Kleidung, Fahnen, Transparente, Aufnäher und ähnliches mitzuführen oder zu tragen, deren Aufschrift geeignet ist, Personen aufgrund ihrer/ihres Hautfarbe, Religion, Herkunft, Geschlechts oder sexuellen Orientierung zu diffamieren oder deren Aufschrift Symbole zeigt, die verfassungsfeindlich sind oder nach anerkannter Ansicht im rechtsextremen bzw. fremdenfeindlichem Bereich anzusiedeln sind; entsprechendes gilt für sichtbare Körpersignaturen dieser Art.
b) Kleidungsstücke mitzuführen oder zu tragen, deren Hersteller, Vertreiber oder Zielgruppe nach anerkannter Ansicht im rechtsextremen oder fremdenfeindlichen Bereich anzusiedeln sind.
c) rassistisches, fremdenfeindliches, Gewalt verherrlichendes, diskriminierendes sowie rechts- und/oder linksradikales Propagandamaterial in die Anlage einzubringen.
d) Äußerungen, Gesten oder Parolen zu zeigen oder zu rufen, die nach Art oder Inhalt geeignet sind, Personen aufgrund ihrer/ihres Hautfarbe, Religion, Herkunft, Geschlechts oder sexuellen Orientierung zu diskriminieren. Personen, die gegen diese Vorschriften verstoßen, wird der Zugang zur Anlage verweigert bzw. werden der Anlage verwiesen und verlieren ein evtl. bestehendes Recht auf Rückerstattung des Eintrittsgeldes sowie auf Zahlung etwaiger Schadenersatzansprüche. Weitere Rechtsmittel behält sich der Veranstalter ausdrücklich vor.

 

Auch auf nationaler sowie auf internationaler Ebene sind sich die Offiziellen der Gefahr von rechtsradikalen Tendenzen und ihrer Verantwortung zunehmend bewusst. So wurde 2000 der sogenannte „Anti-Rassismus-Paragraph“ in die Satzung des DFB aufgenommen (Rechts-Verfahrungsordnung des DFB - PDF-Datei, ca. 132 KB), und die FIFA hat 2006 einen strengen Strafenkatalog gegen Diskriminierung veröffentlicht (FIFA Disziplinarreglement - PDF-Datei, ca. 1,1 MB).

Auf der 3. Anti-Rassismus-Konferenz der UEFA im März 2009 wurde beschlossen, den Kampf gegen Diskriminierung und Intoleranz im Fußball mit aller Härte fortzusetzen (mehr dazu auf der DFB-Website)

 

Wollt Ihr mehr wissen über den Kampf gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass, Gewalt und Propaganda?

Die Löwenfans gegen Rechts leisten seit Jahren eine bemerkenswerte Arbeit, wenn es darum geht,

  • gegen die Ausbreitung von rechtsradikalen, fremdenfeindlichen und diskriminierenden Äußerungen aktiv vorzugehen;
  • Fans und Öffentlichkeit über Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass, Gewalt und Propaganda im Stadion zu informieren;
  • Aktionen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass, Gewalt und Propaganda durchzuführen;
  • die Verantwortlichen des TSV 1860 auf Missstände aufmerksam zu machen.

 

Das Bündnis Aktiver Fußball-Fans (BAFF) setzt sich seit 1993 deutschlandweit für den „Erhalt der historisch gewachsenen Fankultur als Stadion-Live-Ereignis mit hohem Unterhaltungs- und sozialem Integrationswert“ und für den „Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung, gegen die übertriebene Kommerzialisierung des Fußballs mit all ihren negativen Auswirkungen (Versitzplatzung, TV-Allmacht, Terminwillkür, Preiserhöhungen, ungerechte Ticketvergabe, Showprogramme usw.) und gegen die zunehmende Repression von Seiten der Polizei und der Ordnungskräfte“ ein.

 


 
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